Der Lernprozess von Kindern im Hortbereich muss anpassungsfähig sein und offen für die individuellen Bedarfe der Kinder. Um ihnen bei der Wissensaneignung hilfreich zur Seite stehen zu können, müssen Erzieherinnen befähigt werden, die Kinder in ihrem Forscherdrang zu bestärken und auf diesem Weg zur Erkenntnis zu führen und zu unterstützen.
Dazu ist es erforderlich, die Methoden- und Fachkompetenz der Erzieherinnen in den Horten je nach individuellem Kenntnis- bzw. Ausbildungsstand, auszubauen und für Kinder durch experimentelles Lernen zu vermitteln.
In Form eines langfristigen Personalentwicklungsprojekts der Deutschen Angestellten-Akademie sollen Horteinrichtungen zu lebendigen Lernwelten für Kinder entwickelt werden. Um diese komplexen Aufgaben im Alltag zu meistern, brauchen die Mitarbeiterinnen der Horte fachliche Unterstützung und Möglichkeiten zum Lernen und Austausch.
Während des Projektes werden mindestens 50 teilnehmende Erzieherinnen für die Qualifizierung von ihrem Arbeitgeber freigestellt und trainieren ihre Methodenkompetenz, Fachkompetenz und experimentelles Lernen.
Die Erzieherinnen werden befähigt u. a. verschiedene Moderationstechniken anzuwenden, um mit Kindern unterschiedliche Phänomene aus Natur und Wissenschaft kindgerecht besprechen und anschaulich erklären zu können. Die Erzieherinnen werden dabei zu Multiplikatoren für Erzieherinnen anderer Einrichtungen.

